Strategischer Ansatz

Zusammenfassung:

  • Die Zielsetzung: hohe Partizipation an den langfristigen Aufwärtsbewegungen der Märkte sowie eine
  • Verringerung des Risikos und der Volatilität bei fallenden Märkten
  • Über mehrere Trendzyklen hinweg wird eine höhere Performance im Vergleich zum Referenzindex bei niedrigerer Volatilität angestrebt
  • Der Ansatz ermöglicht durch seine risikoreduzierende Vorgehensweise ein Festhalten an der langfristigen Anlagezielsetzung und der Vermögensallokation
 

Ausgangsbasis für unseren trendfolgenden Ansatz ist die Wunschvorstellung eines jeden Anlegers, an den langfristigen Aufwärtsbewegungen der Märkte in einem hohen Maße teilzuhaben und die Auswirkungen der langfristigen Abwärtsbewegungen zu minimieren. Da die Chancen der Aufwärtsbewegungen nicht zu haben sind, ohne einen gewissen Preis (Risiko) dafür zu zahlen, mußte eine Vorgehensweise gefunden werden, die auf der einen Seite eine hohe Partizipation an steigenden Kursen ermöglicht und auf der anderen Seite die Auswirkungen fallender Kurse begrenzt.

Die Bewegungen der Märkte sind eine komplexe Überlagerung zeitlich differenzierter Einzelbewegungen, die, in verschiedenen Intervallen gemessen, jeweils auf ihren Ebenen Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends ausbilden. Das von uns beispielsweise für den deutschen Aktienmarkt entwickelte DAXTREND-Konzept trägt dieser Komplexität der Marktbewegungen Rechnung. Es sieht, abgestimmt auf die jeweiligen Marktphasen, eine schrittweise Verringerung der Aktieninvestitionsquote bei fallenden Kursen mit Hilfe derivativer Produkte vor. Und ebenso wird, dem Trend folgend, eine graduelle Erhöhung der Investitionsquote bei steigenden Kursen vorgenommen. Diese in ein System eingepaßte Vorgehensweise erfordert ein hohes Maß an Präzision und Disziplin bei der Umsetzung.

Welche Vorteile haben die Anleger langfristig davon?

Die Vorteile dieses Managementansatzes liegen auf der Hand: Durch den Zwang, bei Aufwärtstrends investiert zu bleiben, auch wenn die Mehrheit der Marktteilnehmer völlig anderer Meinung ist, entsteht eine hohe Partizipation an den großen Aufwärtsschüben des Aktienmarktes. Dies ist wichtig, um auf den langfristig hohen Durchschnittsertrag von Aktienanlagen zu kommen. Umgekehrt wird bei fallenden Kursen bereits abgesichert, wenn die "Meinung" an der Börse noch kein trübendes Wölkchen am Horizont sieht. Dies nimmt den Anlegern das sogenannte "Timing-Problem" ab. Fragen nach dem Einstieg oder Ausstieg am Markt beantwortet das Konzept durch seine an den verschiedenen Trendverläufen ausgerichtete Vorgehensweise: das "ständige" Kaufen und Verkaufen wird systematisiert. Die durch die Absicherungen entstehende geringere Volatilität mindert das Risiko der Gesamtanlage. Durch die Realisation von Absicherungsgewinnen nach Beendigung von Abwärtsbewegungen wird darüberhinaus - über mehrere Börsenzyklen hinweg - eine höhere Wertentwicklung gegenüber dem Referenzindex erzielt.

Als wichtigster Vorteil ergibt sich aber für die Anleger, dass sie durch den G&W-Ansatz und seiner disziplinierten Umsetzung in die Lage versetzt werden, an ihren langfristigen Anlagezielen und Vermögensallokationen festhalten zu können. Strategische Ziele müssen nicht taktischen Überlegungen geopfert werden, die ein Erreichen der langfristigen Anlageziele unmöglich machen. Jeder Anleger wird die Erfahrung kennen, aus dem Markt zu gehen, weil man die Verluste nicht mehr aushält, und später nicht mehr oder nur zum falschen Zeitpunkt wieder hineinzukommen, wenn es wieder läuft. Die Systematik erhöht „von selbst“ emotionslos und schrittweise etwa die Aktienbestände, wenn die Trends wieder Richtung Norden tendieren. Weil Aktien langfristig unzweifelhaft wichtige und unverzichtbare Portfoliobausteine sind, muss der risikosenkenden Vorgehensweise besonders in Krisenzeiten ein so hoher Stellenwert beigemessen werden.

Über mögliche Risiken informieren wir Sie hier.