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18.08.2008 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 17.08.2008

Mit Standardwertefonds auf deutsche Aktien hatten Anleger zuletzt nicht viel Freude. Durchschnittlisch fast 20 Prozent büßten die Fonds seit Jahresbeginn an Wert ein. Damit schnitten sie insgesamt erwas schlechter ab als der Dax, der in diesem Zeitraum etwa 18 Prozent verlor. Doch gelang es einigen Fonds, ihre Verluste zu begrenzen. Zum Beispiel dem WARBURG-DAXTREND-FONDS, der seit Jahresbeginn nur rund 10 Prozent verlor.

Die Manger des Fonds investieren indexnah in den Dax. "Wir setzen auf ein technisch-quantitatives Modell, mit dem wir die Trends an den Märkten identifiezreren" sagt Ulrich Althoff aus dem Management des Fonds. "Kippt ein Aufwärtstrend, dann beginnen wir die Aktienpositionen schrittweise abzusichern." Dreht der Markt nach oben, fährt das Management die Absicherung zurück.

Ziel ist es so, bei Kursrückgängen die Verluste im Vergleich zum Markt zu begrenzen, an steigenden Kursen aber mit einer möglichst hohen Investitionsquote zu partizipieren. In den vergangenen Jahren ist es damit gelungen, besser abzuschneiden als der DAX, wobei der Fonds zudem geringere Kursschwankungen aufwies als der Index. Damit ist der Fonds gerade in unsicheren Zeiten eine Alternative zu anderen Deutschlandsfonds. Aktuell ist der Fonds zu 87 Prozent investiert, rund 13 Prozent der Positionen sind also abgesichert. "In der Tat sind unsere Trendindikatoren aktuell positiv", so Althoff.

ghue.