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11.10.2011 Institutional Money

Ausgewählte Trendfolgemodelle trotzen der Krise

The trend is your friend - diesem Grundsatz folgend erzielen Trendfonds gerade in Zeiten schwankender Märkte eine gute Performance bei vergleichsweise geringem Risiko. Diese Meinung vertreten Thomas Grohmann und Martin Weinrauter, Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Grohmann & Weinrauter und Fondsberater für die Trendfonds von Warburg Invest.

 

The trend is your friend – diesem Grundsatz folgend erzielen Trendfonds gerade in Zeiten schwankender Märkte eine gute Performance bei vergleichsweise geringem Risiko. Diese Meinung vertreten Thomas Grohmann und Martin Weinrauter, Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Grohmann & Weinrauter und Fondsberater für die Trendfonds von Warburg Invest. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Vier der Warburg Invest Trendfonds sind im aktuellen Morningstar-Rating in der Kategorie „Beste konservative Rentenfonds“ unter den Top 12 vertreten. Die Wertentwicklung der Produkte auf Jahressicht liegt zwischen 6,0 (Warburg Ordo-Rentenfonds) und 14,9 Prozent (Warburg Bund Trend Dynamic). „Trendfolgeinvestments in Staatsanleihen mit bester Bonität bieten sich ideal als Diversifikation für Aktienanlagen an“, sagt der Experte Weinrauter.

Trendfolgemodelle arbeiten prognoseunabhängig

Wie der Name bereits vermuten lässt, folgen sie Trends erst, wenn diese bereits erkennbar sind, und versuchen nicht, den Beginn einer Kursbewegung zu erraten. Die Entscheidungen des Fondsmanagements basieren ausschließlich auf technischen Analysen – verdeckte Einflussfaktoren wie Angst oder Gier sind durch das systematisierte Verfahren ausgeschlossen. Bei fallenden Kursen verkaufen die Fonds Portfoliowerte trendfolgend, bei steigenden Kursen bauen sie Positionen auf. „Diese strikt regelbasierte Vorgehensweise schützt uns automatisch davor, zum falschen Zeitpunkt Risiken einzugehen, dafür verzichten wir auf einen Teil der Wertentwicklung“, so Thomas Grohmann.

Ihren Erfolg führen die Fondsmanager auf die Beständigkeit der Anlagestrategie und besonders auf die disziplinierte Umsetzung zurück. „Wenn die Märkte seitwärts laufen, kann das Ergebnis auch mal negativ ausfallen. Doch wir behalten auch in solchen Phasen die Nerven und stehen zu unserem System.“ So verzichte man zwar auf das optimale Papierergebnis, erreiche damit aber ein robustes und praxistaugliches Modell, so Weinrauter.

Als Beispiel nennt Weinrauter den Warburg-Euro Renten-Trendfonds. Dieser strebe durch ein aktives Laufzeitenmanagement eine möglichst hohe Partizipation an den Kursaufwärtsbewegungen länger laufender Euro-Schulverschreibungen der Bundesrepublik Deutschland an. „In Zeiten abstürzender Aktienmärkte – wenn also Anleger ihr Kapital aus diesen risikoreicheren Anlagen abziehen und sichere Häfen suchen – gab es in den vergangenen Jahren kaum eine erfolgreichere Diversifikation für ein Anlageportfolio, denn der Fonds verlängert seine Duration, sobald die Zinsen fallen und die Anleihenkurse steigen“, erklärt Weinrauter. „Im Krisenjahr 2008 hat der Fonds eine Wertentwicklung von mehr als 13 Prozent erzielt. Und auch in diesem Jahr hat er in der Spitze mehr als 11 Prozent Performance erreicht“.

Zufriedenheit herrscht auch auf Seiten der Kapitalanlagegesellschaft, „Wir vertrauen Grohmann & Weinrauter nun seit 13 Jahren unsere Trendfonds an. Uns verbinden gemeinsame Werte wie Beständigkeit, Vertrauen und Loyalität“, erklärt Hans-Jürgen Schäfer, Geschäftsführer von Warburg Invest. Die Grohmann & Weinrauter VermögensManagement GmbH ist bereits seit 20 Jahren mit ihren Trendfonds erfolgreich am Markt; für den Asset-Management-Spezialisten Warburg Invest managt ihre Tochtergesellschaft GROHMANN & WEINRAUTER Institutional Asset Management GmbH zehn Trendfonds.

Top-Warburg-Trendfonds in der Übersicht

Wertentwicklung in Prozent seit 1
Fonds 1 Jahr / 3 Jahren ISIN
Warburg - Bund Trend Dynamic 14,9 / 2,1 DE000A0HGET2
Warburg - Euro Renten-Trend 9,6 / 7,3 DE0009784801
Warburg - Zinstrend 7,5 / 3,2 DE000A0NAU45
Warburg - Ordo-Rentenfonds 6,0 / 5,2 DE0009765289

1 jährlicher Durchschnitt (in Euro gerechnet)

Quelle: Morningstar; Stand: 13. September 2011